Pudelspiegel September 2004

Liebe Pudelfreunde,

während dieser Artikel entsteht, genießen wir alle den etwas späten Sommer 2004 – rückblickend auf die letzten Wochen können wir jedoch sagen, dass wir fast immer Glück hatten und unsere Veranstaltungen bei trockenem Wetter erleben durften.

Am Himmelfahrtstag (20.05.2004) erlebten wir ein schönes und harmonisches Pudelrennen, bei dem unsere Pudel und Fremdrassen zeigten, wie schnell sie die abgesteckte Strecke bewältigen konnten. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass es ein gelungener Tag wurde – wir bedanken uns ganz herzlich bei den Helfern und allen Küchenfeen, die im Vorfeld dafür sorgten, dass jeder Besucher an der Salat- und Kuchenbar etwas nach seinem Geschmack fand.

Am Pfingstwochenende traten wir wohlgemut in Kropp zur Bundessiegerprüfung an. Zunächst sei erwähnt, dass drei Bundessieger mit ihren Pokalen stolz nach Hause kehren konnten: Marlies Kommenda wurde mit ihrer Katja in der LP1, Angelika Kohnke mit Heirom’s Cinderella in der LP2 und Daniela Juhász mit Heirom’s Pamina in der LP1 Bundessieger im Leistungssport. Herzlichen Glückwunsch.

Nachdem man in den Wochen vor der Bundessiegerprüfung sowohl auf dem Hundeplatz, als auch in Romys Garten drei Gestalten mit „leeren“ Leinen nach merkwürdigen Zaubersprüchen ominöse Figuren laufen sah, nahmen wir auch am Folgetag am Städtewettkampf in Kropp teil. Alle Nachbarn und Hundesportler hatten im Vorfeld schon jede Menge Spaß, uns beim Üben zuzusehen und auch unsere Hunde, die erst mitüben durften, als die “Choreographie” stand, waren sehr nachsichtig mit uns und unseren Patzern. Schließlich sorgten wir am Tag X dann doch für Erheiterung – man sollte nicht vergessen, dass auch bei einer perfekten Choreographie noch eine Menge schief gehen kann. Unsere Hunde sind schließlich keine Maschinen. Dabei sein ist fast alles und wir konnten schließlich lachend den achten Platz belegen. Außerdem hat wohl kein anderes Team im Stockdunklen auf Pfennigabsätzen und im Edelzwirn der Bundessiegerehrung mit so viel Elan geübt und die anderen Teams so nachhaltig erheitert.

Am 03.07. feierten wir mit den Tschernobylkindern unser jährliches Sommerfest. 24 Kinder tobten und spielten mit uns um die Wette und versuchten sich bei der Schubkarren-Wattwurm-Olympiade, beim Hinderniseierlauf, beim Bälle Werfen und beim „Chaos-Spiel“. Viele tolle Sachpreise reisten in selbstgestalteten Stofftaschen nach Russland zurück. Auch hier ein Dankeschön an alle Helfer, Köche und Bäcker!

Unser Clubabend am 04.08.2004 mit angekündigter Überraschung wurde ein voller Erfolg. Wer hätte schon gedacht, dass man mit Pudeln „Der Plumpssack geht um“ spielen kann, mit einem abgelegten Hund Bälle in einen Zielkorb werfen kann, ohne dass der Hund aufsteht und schließlich einen Synchroneierlauf bestehen kann? (Der aufmerksame Leser bemerkt sicherlich sofort gewisse Parallelen zum Städtewettkampf, oder?). Wir hatten jedenfalls viel, viel Spaß. Abschließend trainierten wir gemeinsam Agility. Danach saßen wir noch lange zusammen und genossen den lauen Sommerabend. Wir finden, dass jeder Tag, an dem man ausgiebig gelacht hat, ein guter Tag war – und davon hatten wir in letzter Zeit doch einige.

Wir hoffen, dass es noch viele Abende dieser Art geben wird.

Bis zum nächsten Mal verbleiben wir

eure Nordlichter

Gruppe Schleswig-Flensburg