Rally-Obedience

Beim Rally-Obedience sind die perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche, motivierte Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams gewünscht. Das Team erarbeitet einen Parcours aus 15 – 24 Schildern möglichst schnell und präzise. Während der Arbeit darf das Team permanent in Kommunikation treten – der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. In den Leistungsklassen S, B und 1 ist sogar das Füttern während der Prüfung an vorgegebenen Stationen gestattet.

Im Parcours sind viele Übungen aus dem Bereich der Unterordnung zu finden wie Sitz, Platz, Steh und Richtungsänderungen. Der Hund wird bei Fuß geführt und arbeitet neben diesen Elementen auch Slalomübungen um Pylonen, Bleib- und Abruf-, sowie Hürdenübungen ab.

Rally-Obedience fördert die positive Beziehung zwischen Mensch und Hund und ist auch für Teams geeignet, die durch traditionelle Angebote nicht erreicht werden können. Menschen und Hunde mit Behinderung erhalten in dieser Sportart die Möglichkeit der Teilnahme und einen auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Parcours. Auch jugendliche Teilnehmer sind im Rally-Obedience explizit erwünscht und erhalten entsprechende Hilfestellungen. Im Rally-Obedience steht nicht die absolute Präzision, sondern die gute Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb des Mensch-Hund-Teams im Vordergrund.

Der Rally-Obedience Parcours wird in den Leistungsklassen Beginner, Senioren, 1, 2 und 3 gestellt und in maximal vier Minuten bewältigt – Junioren und Senioren erhalten eine verlängerte Parcourszeit. Die geforderten Übungen entnimmt der Hundeführer den im Parcours gestellten Schildern, auf denen die jeweiligen Übungen aufgeführt sind. Eine Übung kann aus einem oder mehreren Schildern bestehen und wird direkt vor oder neben dem Schild ausgeführt. Ein Drittel der Übungen sind stationäre Übungen und enden in Sitz, Platz oder Steh – zwei Drittel der Übungen enden in der Bewegung. Der Hund wird im Fuß geführt.

Der Spaß an der gemeinsamen Sportart und die gute, von Vertrauen und Respekt geprägten Zusammenarbeit erreicht immer mehr Hundeführer. Turniere in allen Leistungsklassen nehmen in Schleswig-Holstein immer mehr zu, sodass Sportler diese Veranstaltungen auch in räumlicher Nähe besuchen können. 

Gruppe Schleswig-Flensburg